Capo Pecora und sein berühmtes „Puzzle“ (6b)

Eine besonders Glück des Kletterns auf Sardinien ist es, dass der Bohrhaken vielen Klettergebieten fern geblieben ist, in denen man ihn nicht begegnet. An Capo Pecora, einem abgelegenen Teil des Westens der Insel, formt ein unwahrscheinlicher Granit Felstürme und Risse, denen wir sonst nur beim Träumen begegnen. Alle Strukturen sind abgerundet. Und tiefer, als die Freude, hier klettern zu dürfen, sind nur die Risse selbst. Man könnte meinen, es sei Sandstein. Und wie bei letzterem, klettert man hier nicht nur mit Händen und Füßen, sondern mit allen Sinnen. Vor allem dem ästhetischen.

Weitere Beiträge