Schmidt und das Kälteloch

Schmidt betrat eine fremde Stadt durch deren Eingang und fand, als er sie verlassen wollte, keinen Ausgang. Schmidt fror, da es Winter war, und in der Region knapp unter seinem Brustkorb entstand ein Kälteloch und es sollte Schmidt begleiten. Schmidt setzte eine Mütze auf und seine Beine in Bewegung, damit Schmidts Körper Wärme erzeugte, die diesen gleichzeitig verließ und dies vor allem auch dann, wenn Schmidts Körper sich nicht bewegte und keine Wärme erzeugte. Dann nämlich verlor Schmidts Körper Wärme, wovon Schmidt wusste, da Schmidt fror und dieses aus jenem Grunde.

Schmidts Beine führten Schmidt eine Straße entlang und dann einen Weg und wieder eine Straße, und es hätte dieselbe Straße sein können, doch war es eine andere, da diese Straße Häuser säumten und auf Menschen schließen ließen, doch waren die Häuser dunkel und die Fenster waren es auch. Wenn Schmidt Menschen sucht, weiß er üblicherweise, wo er sie finden kann, da Schmidt weiß, wo sich Menschen aufhalten und Häuser zu diesen Orten gehören und da Schmidt dies weiß, überlegte Schmidt nach Menschen zu suchen oder zumindest nach solchen, die in Häusern wohnten und die Schmidt also in deren Wärme einlassen könnten, da Schmidt sich nach Wärme sehnte und zwar vor allem nach mehr Wärme, als jener, die sein Körper produzierte, während die Wärme Schmidts Körper verließ und das Kälteloch sich ausbreitete.

Schmidt also suchte nach den Menschen, fand jedoch keine und riet seinen Beinen, sie sollen schneller gehen, um auszugleichen, was Schmidt verlor, doch schienen Schmidts Beine sich zu weigern und nicht schneller gehen zu wollen, oder wenn nicht dieses, so vielleicht nicht schneller gehen zu können, in jedem Fall wollte Schmidt, was seine Beine nicht taten und es folgte also, was Schmidt nicht wollte, nämlich dass Schmidts Körper Wärme verlor und Schmidt fror und dies zusehends.

Schmidt ging und sah ein Gebäude mit Licht, vor dessen Tür er trat und an deren Klinke er zog und das Ziehen wiederholte, da sich die Tür nicht öffnen ließ und Türen, die sich nicht öffnen lassen, gelegentlich durch erhöhten Krafteintrag zu öffnen sind, was bei dieser Türe nicht der Fall war und Schmidts Finger steif wurden vom Ziehen und der Kälte, die von außen kam, während die Kälte unter seinem Brustkorb von innen kam und nun bis in die Schultern fuhr und Schmidt dies spürte und nicht wusste, was er dagegen tun sollte und daher von der Türe ließ und ging.

Schmidt folgte jener Straße und bemerkte in diese eingelassene Gleise, die Schmidt schließen ließen, dass dort, wo Schmidt ging, Straßenbahnen verkehren und Schmidt folgte den Gleisen bis Schmidt auf eine Straßenbahn traf und diese war verschlossen. Schmidt untersuchte die Straßenbahn und Schmidt erschrak und sein Herz klopfte und es wurde ihm warm, denn Schmidt sah den Körper eines Menschen und dieser saß ganz vorne in der Bahn. Schmidt klopfte an die Scheibe, um auf sich aufmerksam zu machen und es gelang ihm scheinbar, da sich der Körper des Menschen Schmidt zuwandte und den Arm hob, womöglich ein Gruß, ein Winken, und Schmidt freute sich, doch dies nur kurz, da der Gruß eine Abweisung war und sich der Körper des Menschen Schmidt abwandte und dies entschieden. Schmidt stand verwirrt, da Schmidt nicht begriff und schaute, wohin er zuvor geschaut hatte und schaute schließlich weg und in jene Richtung, in die er zuvor ging und da Schmidt fror und sich in der Region, knapp unter Schmidts Brustkorb, ein Kälteloch befand, begann Schmidt, sich zu bewegen, und zwar fort.

Schmidt sah eine Treppe, die hinabführte und Schmidt ging hinab, da sich am Ende von Treppen, die hinabführen, häufig nicht nur Räume, sondern auch unterirdische Räume befinden, die wärmer sind als andere und ob dies womöglich an der größeren Nähe zum Erdkern läge, wusste Schmidt nicht zu sagen, doch wusste Schmidt, dass sich etwas in ihm ausbreitete und dies vom Bereich unterhalb seines Brustkorbs aus-, während Schmidt hinabging.

Schmidt erreichte den U-Bahnhof und es waren Menschen dort, die Schmidt anstarrten und Schmidt flohen, als Schmidt sich näherte, was Schmidt nicht verstand, da Menschen üblicherweise nicht vor Menschen fliehen, es sei denn, sie haben Gründe dafür und Schmidt wusste von keinen Gründen und wollte sich setzen, da das Kälteloch nun seinen ganzen Oberkörper ausfüllte und sich dem Kopfe näherte, wo Schmidts Augen sitzen und Schmidt stützte sich an eine Wand und gleitete diese mit dem Rücken hinunter und saß auf dem Boden und das Kälteloch erreichte Schmidts Augen, die sich schlossen.

Als Schmidts Augen sich öffneten, sah Schmidt zwei uniformierte Menschen, die über ihm standen und Worte hinuntersprachen, die Schmidt hörte, aber nicht verstand, da das Kälteloch sich nun in Schmidts ganzen Körper ausgebreitet hatte und auch den Kopf ausfüllte, wo sich üblicherweise Gedanken befinden, doch dort waren keine Gedanken mehr, sondern das Kälteloch, das Schmidt begleitete und die Uniformierten beugten sich hinab und kamen Schmidt näher und berührten Schmidt an den Armen oder darunter und hoben Schmidt an und vom Boden auf, bis Schmidt schließlich stand, wenn auch nicht selbständig, und sie führten Schmidt die Treppen hinauf und erreichten den Ausgang.

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